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Slasher (2007) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BurnedEyez   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 15:49 Uhr

Slasher (Dtl. 2007)

Cover Slasher

Regie: Frank W. Montag
Darsteller: Thomas Kercmar, Christiane Imdahl, Christian Stock, Sebastian Badenberg
Bildformat: 16:9 anamorph
Ton: Deutsch, Dolby Digital 2.0

 

 

 

 

 

 

 

Handlung:
Die Psychologiestudentin Erin (Christiane Imdahl) fährt zusammen mit ihrem Freund Danny (Christian Stock) und zwei weiteren Pärchen, Tom (Heiko Lange) und seine neuste Discobekanntschaft Maya (Maja Makowski) sowie Julie (Pia de Buhr) und Chris (Michael Eisenburger), nach dem Semesterende zum Campingurlaub in ein nahegelegenes Waldstück mit angrenzendem See. Nachdem sie noch schnell Alkohol und Essen eingekauft haben, machen sie sich auch schon auf den Weg. Während der Fahrt dorthin müssen sie aber eine kurze Rast an einem Bauernhof einlegen, um nach dem Weg zu fragen. Alles weitere läuft danach jedoch wunderbar: Sex, Lagerfeuer, Gruselgeschichten und Baden im See.
Allerdings ahnen sie anfangs noch nicht, dass zwischenzeitlich ein Serienkiller (Sebastian Badenberg) im Wald sein Unwesen treibt und einige Paare abschlachtet, die ebenfalls nur Spaß haben wollten, bevor er sich der Sechsergruppe zuwendet und auch einen nach dem anderen von ihnen umbringt...

Meinung:
Man sollte an Slasher nicht mit hohen Erwartungen ran gehen. Über den Namen Thomas Kercmar stolpert man als Freund von amateurhaft-trashigen deutschen Filmen ohnehin schon und kann sich so vorab schon einmal ein Bild darüber machen, was einen erwartet (wobei der gute Thomas hier leider nur in einer sehr kleinen Nebenrolle zu sehen ist).

Generell lässt sich über Slasher sagen, daß er so ziemlich jedes Klischee erfüllt, wenn auch oft mehr schlecht als recht. Der Killer möchte wohl eine Mischung aus Leatherface und Jason sein, kommt aber nicht ansatzweise an die beiden Vorbilder ran. Die Kills sind nicht sonderlich kreativ und technisch teilweise auch zumindest grenzwertig umgesetzt. Es gibt zwar ein paar nette Ideen (zum Beispiel wenn eine großbrüstige junge Dame mit einer Drahtbürste "hübsch gemacht" wird), an sich wird aber vor allem das Standard-Repertoire an Werkzeugen eingesetz.

Große Brüste waren eben schon einmal das Stichwort: Nackte Tatsachen gibt es oft und viele, die Kamera hält in diesen Momenten auch voll drauf (allerdings ohne in den Hardcore-Bereich abzugleiten). Nachvollziehbar ist aber nicht immer, warum nun grade wieder mal so eine Passage eingeschoben ist (Mädel entkommt Killer, stellt fest, daß ihr Top ja sooo blutig ist, findet eine Regentonne... Wasser marsch, quetsch, rubbel, drück).

Technisch gesehen ist der Film nicht einmal so übel. Wer sich bewusst macht, daß es sich um eine Amateur-Produktion handelt, wird freudig überrascht feststellen, daß die Darsteller ihre Sache besser machen, als viele andere in diesem Sektor. Auch Kameraführung und Regie heben sich zumindest leicht vom Standard in diesem Teilgenre ab. Der Soundtrack ist überladen. Zu viel unterschiedliche Songs aus allen möglichen Genres sind mir irgendwann tierisch auf die Nerven gegangen.

Fazit:
Slasher ist keine Offenbarung, für einen DVD-Abend mit Kumpels, Bier und Fastfood dennoch ein gefundenes Fressen. Der Trash-Faktor ist verdammt hoch und der Film schmeißt mit Komik (wobei wir uns nun nicht wirklich sicher waren, ob die gewollt oder ungewollt war) nur so um sich. Alleine würde ich mir das Ding aber nicht ansehen, denke nicht, daß man daran Spaß hätte.

Qualität: 
Härte:  

 
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